Import von 2T-Fahrzeugen - rechtliche Schritte und Kosten
Klassiker aus dem Ausland einfuehren - was beachten
Import 2T-Fahrzeuge - Tipps fuer den Auslandskauf
Wer ein 2T-Fahrzeug aus dem Ausland importiert (z.B. Klassiker aus Japan, USA oder Italien), muss eine ganze Reihe rechtlicher und logistischer Schritte beachten. Diese Seite gibt einen Ueberblick.
Was muss vorhanden sein
- Original-Fahrzeugbrief (Title, V5C, Libretto, etc.)
- Eigentumsnachweis (Kaufvertrag, Quittung)
- Kennzeichen-Nachweis aus Herkunftsland
- Bei Klassikern: COC-Bescheinigung (Conformity of Compliance) wenn moeglich
Import-Schritte
- Vor Kauf: pruefen ob Modell EU-zugelassen werden kann
- Bezahlung mit dokumentiertem Zahlungsweg
- Transport organisieren (Spedition, Selbstabholung)
- Zoll-/Mehrwertsteuer-Erklaerung am Eintritts-EU-Land
- Einfuhrgenehmigung und Vollabnahme beim TUEV/DEKRA
- Bei Klassikern: ggf. H-Kennzeichen beantragen
- Versicherungsabschluss
- Anmeldung bei der lokalen Zulassungsstelle
Typische Kosten
- Transport EU-Inland: 200-800 EUR
- Transport USA-EU: 1000-3000 EUR
- Zoll + Mehrwertsteuer (USA-Import): ca. 26 Prozent vom Wert
- Vollabnahme TUEV: 200-600 EUR
- H-Kennzeichen-Antrag: 100-200 EUR
Haeufige Probleme
- Modell nicht EU-zulassungsfaehig (z.B. US-Spec ohne Blinker-Pruefzeichen)
- Tachometer in mph (Tausch noetig)
- Lichtsystem nicht EU-konform (Tausch, ggf. teurer als das Fahrzeug selbst)
- Versteckte Schaeden (Containerschaeden, vor Ort nicht entdeckt)
Wann sich Import lohnt
- Seltene Klassiker, die in Deutschland nicht erhaeltlich sind
- Sammler-Stuecke mit dokumentierter Historie
- Modelle die in Deutschland teurer sind als im Herkunftsland
Wann sich Import NICHT lohnt
- Standard-Modelle die in Deutschland verfuegbar sind
- Bei knappem Budget (Folgekosten oft unterschaetzt)
- Modelle ohne EU-Zulassungsfaehigkeit
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